Der Hahn ist doch ein stolzes Tier -
er verteidigt stets sein Revier.
Kommst Du in den Stall hinein -
dann pickt er dir auch schon mal ins Bein.
Schimpfe nicht gleich du dummes Stück-
denke nach und halte dich zurück.
Mensch drum steh doch einfach darüber-
der arme Hahn verteidigt ja nur seine Hühner.
Um sich die Langeweile zu vertreiben -
tut er ständig den Hühnern nacheilen.
Bekommt er dann ein Huhn zu fassen-
muss dieses dann aber Federn lassen.
Wie oft er dies doch am Tage machen kann-
fragt sich bestimmt so manche Frau und so mancher Mann.
Des Rätsels Lösung scheinbar ist:
Das er ja nicht so lange lebt und Nachts nur auf der Stange sitzt.
Das Huhn
Das Huhn ist zum Eierlegen da-
was denn sonst, das ist doch klar.
Denkt man aber mal weiter-
es sitzt auch nicht nur auf der Hühnerleiter.
Es gibt sich auch nicht nur dem Hahn zur Freude her-
nein da irrt Ihr aber alle sehr.
Die Eier lässt es befruchten sich-
denn sonst lohnt sich das Brüten nicht.
Nach drei Wochen intensivem Glucken-
dann die Küken aus dem Ei raus gucken.
Fressen und Trinken das lernt sie ihnen-
und als sicheren und warmen Schlafplatz tut es dienen.
Werden die Küken gross, das ist doch klar-
krähen sie wie der Vater Hahn.
Oder sie legen das ist dann fein-
wie die Mutter dann das Ei.
Das Huhn und der Karpfen
Auf einer Meierei Da war einmal ein braves Huhn, Das legte, wie die Hühner tun, An jedem Tag ein Ei Und kakelte, Mirakelte, Spektakelte, Als ob's ein Wunder sei.
Es war ein Teich dabei, Darin ein braver Karpfen saß und stillvergnügt sein Futter fraß, Der hörte das Geschrei: Wie's kakelte, Mirakelte, Spektakelte, Als ob's ein Wunder sei.
Da sprach der Karpfen: "Ei! Alljährlich leg' ich ´ne Million Und rühm' mich dess' mit keinem Ton; Wenn ich um jedes Ei So kakelte, Mirakelte, Spektakelte - Was gäb's für ein Geschrei